Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen, sowie hilfreiche Tipps 

SPENDEN & HELFEN

Antworten zu Fragen rund um die Möglichkeiten von Geld-, Sach- und Futterspenden, sowie anderen Formen der Hilfeleistung, wofür wir uns im Vorhinein bereits recht herzlich bedanken möchten! 
Vielen Dank insbesondere im Namen unserer Tiere!

Wenn Spenden im Tierheim ankommen, und die Spender/in ein Foto wünschtkommen wir diesem Wunsch natürlich gerne nach. Einige Fotos sehen Sie auf unserer Facebook-Seite, andere in lokalen Medien, manche sind fürs eigene Handy bestimmt.

Bitte beachten Sie unsere Spendenbox!

Der Tierheim–Alltag ist geprägt von der Arbeit am und für das Tier. Unsere Tierpfleger/innen – insbesondere, wenn personell unterbesetzt – haben lange Arbeitstage, und oft noch darüber hinaus zu tun. Um nicht ständig ans Tor kommen zu müssen, haben wir die Spendenbox installiert. 

Selbst wenn Spender/innen sich darin namentlich zu erkennen geben, bitten wir um Verständnis, wenn wir uns nicht schriftlich bedanken können. Der bürokratische Aufwand wäre zu groß. Wenn wir vor der (finanziellen) Entscheidung stünden: „Büroarbeit oder Tierpflege?“, würde diese immer zugunsten der Tierpflege ausfallen, da diese einfach für das Tierheim Garten Eden wichtiger ist.

Wenn dies der Fall war, bitten wir aufrichtig um Entschuldigung. 

Der Tierheim–Alltag ist nicht immer leicht und vor allem an Tagen, wo wieder einmal viele Tiere „entsorgt“ werden, geht das an die Substanz der Betreuer/innen. In diesem Moment stehen vielleicht gerade Sie vor dem Tor, und erfahren nicht jene Wertschätzung, welche unseren Spender/innen und Helfer/innen gebührt, wofür wir um Verständnis bitten.

Nicht immer ist es uns möglich, Ihre gut gemeinte Spende anzunehmen. Unsere Lagerkapazitäten sind beschränkt. Denn alles was darüber hinaus geht, müsste im Freien gelagert werden. Nach Spendenaufrufen in den Medien erhalten wir oft sehr viel Material auf einmal, und können darüber hinaus-gehendes nicht mehr annehmen. Wir bitten um Verständnis bzw. um einen kurzen Vorab-Anruf, damit wir Sie über unseren derzeitigen Bedarf aufklären können.

Vor allem Nassfutter ist immer etwas knapp, aber im Grunde genommen wird jedes Futter benötigt, egal ob für Hunde, Katzen oder Kleintiere. Immer wieder haben wir Babykätzchen, deswegen ist Kittenfutter auch oftmals Man-gelware. Unsere Hühner freuen sich ab und an ebenso, und auch die beiden Schweine sagen bestimmt nicht nein zu Leckereien (Gemüse, Brot,…). Aber auch Spezialfutter ist immer knapp und leider auch teuer, deshalb freuen sich unsere Notfellchen besonders über diese Art von Geschenken. Was gerade dringend benötigt wird, bitten wir deshalb telefonisch abzuklären!

Bei Sachspenden freuen wir uns über Katzenstreu, Sägespäne, Stroh, Heu, Leinen, Beisskörbe, Handtücher, Decken & Pölster (bitte keine Daunen-Füllung) kleine Teppiche und Ähnliches. Da alles nur einmalig verwendet (ein paar Tage bis zu 2 Wochen) und danach entsorgt wird, wenn es zu schmutzig ist, können wir große und sperrige Sachen leider nicht annehmen (keine Matratzen, große Teppiche oder Ähnliches).

Im WINTER benötigen wir dringendst Pellets für unsere Heizung (bitte nur abgepackt). Wenn ihr in eurem Freundes- und Bekanntenkreis jemanden habt, der diese vertreibt, und einen Teil sponsern würde, wären wir äußerst dankbar!
Auch Putzutensilien und Haushaltsartikel werden immer wieder benötigt: Klopapier, Geschirrspülmittel, Desinfek-tionsmittel (vorzugsweise Mikro-Organismen) – bitte vorab direkt anfragen! Diverse Reinigungsutensilien wie Besen, Wischmobs, Fensterputzmittel, etc. die Liste ist lang, und sollten ebenfalls vorab direkt per Telefon mit uns abgeklärt werden. Früher oder später könnte auch wieder ein Industrie-Staubsauger von Nöten sein – vor 3 Jahren wurde uns von einer Firma einer gesponsert, wir hoffen aber dass er noch sehr lange seinen Dienst macht. 

TIERVERGABE, AUFKLÄRUNG & WICHTIGE INFOS

Fragen zur Adoption von Tieren, wie der Adoptions-Prozess abläuft, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind, und wieso Katzen nur paarweise vergeben werden. Aufklärung über die unterschiedlichen Formen von Scheuheit der Katzen im Tierheim, und Tipps für Zuhause im Umgang mit scheuen Katzen, um das Vertrauen möglichst rasch zu gewinnen. Aufklärung und Informationen zu Katzenkrankheiten, Verhaltensweisen und der Erstausstattung zum besseren Verständnis der zukünftigen tierischen Adoptanten.

  • Diverses Katzenfutter, Futter- und Wassernäpfe – Mehr als eine Futtersorte/Mehr als ein Katzenschälchen! Aus der Sicht einer Katze:  Cool Futter, vielleicht bleib ich mal für ne Mahlzeit oder zwei, je nachdem wie viel hier serviert wird, und ob es meinem verwöhnten Gaumen mundet. Außerdem hab ich einen Vorkoster, ähm, ich meine Katzenkumpel hier, mal sehen wie der so drauf ist. Aber ernsthaft „Wasser am Boden!“, und noch dazu direkt neben dem Futter!! Soll ich euch von meinen Vorfahren berichten, und dass jede Beute, die direkt neben dem Wasser verendete Kontaminierungsalarm bedeutete?
  • Katzentoilette & Katzenstreuunser Tipp: Immer eine mehr als Katzen vor Ort sind! Aus Katzensicht: Edel eine Toilette mit Dach, solange ich gerade drinnen stehen kann ok, denn ich bin eigentlich Stehpinkler! Oder hast du noch ne andere Toilette z.B. ohne Dach? Aber ein zusätzliches Kisterl find ich super, gerade wenn mein Katzenkumpel drinnen hockt, muss ich auch meist ganz dringend, und kann somit ausweichen, insbesondere wenn sein Häufchen merkwürdig krank duftet – ihr wisst was ich meine – Privatsphäre und so… 
  • Kratzbaum – Schlafplatz, Rückzugsort & Fitnessgerät! Aus Katzensicht: Oh, ich hab was zum Krallenschärfen! Das ist wichtig, denn sonst wachsen die so lange weiter, dass ich glatt mit ’nem Hund verwechselt werden könnte, und so was will hier wirklich niemand! Außerdem schont das eure Einrichtung, denn irgendwie will ich auch meinen Duft verteilen, denn die Duftdrüsen sitzen bei uns Katzen u.a. auch an den Pfotenballen.
  • Transportbox – Qualität & Größe sind wichtig für die Langlebigkeit & damit sie das Gewicht der Katze trägt! Aus Katzensicht: Ich liebe diese neuartige Höhle, nur nicht wenn es zum Tierarzt geht! Aber Hand aufs Herz wer von euch geht schon gerne zum Arzt? Beruhigend find ich in der Transportbox aber die Dunkelheit – diese hilft mir besonders beim Autofahren, vor allem wenn ein atmungsaktives Laken oder Handtuch aus Baumwolle darüber gelegt wird. Wusstet ihr übrigens, dass uns Katzen beim Autofahren auch übel werden kann?
  • Spielzeug – als Wohnungskatze ein Muss, zudem fördert das gemeinsame Spielen die Bindung! Aus Katzensicht: Oh wow, du hast Spielzeug, ich glaub DU wirst mein Lieblingsmensch. Ich liebe Rennspiele, manchmal auch Spiele, wenn du die langsame Beute bist, die ich wie ’ner Maus auflauern kann, aber auch Dinge, die aus der Luft zu fangen sind. Vielleicht werde ich aber auch erst dann aktiv, wenn die Beute nicht mehr in Sichtweite ist – lass es uns bei einem Spielchen herausfinden, was ich für ein Spieltyp bin, ja? Achtung: Spielst du aber mit Katzenangeln, Baumwollfäden oder Schnüren, dann vergiss bitte nicht diese direkt nach dem Spielen wieder wegzuräumen!! Aus Langeweile oder Spielfreude könnte ich so was schon mal mit einem Leckerbissen verwechseln, und zum Tierarzt wollen wir beide nicht, um die lebensgefährliche Schnur wieder heraus zu operieren! (Viele Schnüre aus Flachs, Zwirn und Baumwolle sind besonders gefährlich!)
  • Bürsten & Kämme – Qualität ist wichtig, denn billige Exemplare verletzten oftmals die Haut der Katze! Aus Katzensicht: Oh, bitte keine spitzen Zacken am Ende, denn wenn etwas schmerzt, wird das nichts mehr mit der Freundschaft zwischen mir und dem Kamm oder der Bürste! Immer mag ich es auch nicht gebürstet zu werden, ich hab da nämlich so meine innere Uhr dafür, denn wenn ich gerade  Schlafenszeit habe, möchte ich nicht wie ein Huhn mit einem Furminierer gerupft werden! Ein Furminierer kämmt zwar super gut meine Unterwolle raus, jedoch bevorzuge ich das eigentlich nur beim Fellwechsel, und den bemerkst du sofort, wenn dein T-Shirt einen teuren Fellbelag bekommt. In dieser Zeit brauche ich auch Katzengras oder Malzpaste, je nachdem ob du mich Fellknäuel mit Gras hochwürgen sehen willst, oder die elegantere Version des Durchflutschens bevorzugst, dafür benötige ich aber täglich einen Klecks Malzpaste.
  • Schlafkörbchen oder Schlafkissen – ein ruhiger Platz wird bevorzugt! Aus Katzensicht: Wusstest du, dass es auch die Möglichkeit gibt, einfach ein Handtuch in neue merkwürdig riechende Katzenschlafplätze zu legen? Insbesondere Handtücher, die ohne Weichspüler gewaschen wurden, liebe ich – das ist so ein schönes kratziges Gefühl, das genau zu mir passt. Du musst mir aber auch Zeit geben, oder mich mit Spielangeln an den neuen Katzenschlafplatz gewöhnen! Nicht alle von uns Katzen, sind neuen Dingen gegenüber aufgeschlossen eingestellt – aber mit einem Karton machst du uns immer eine große Freude! Manchmal bevorzuge ich aber auch deinen Geruch, der gibt mir Sicherheit, deswegen liege ich gerne auf der Couch oder heimlich unter der Decke in deinem Bettchen. 
  • Futter, Futternapf, Wassernapf: Idealerweise pro Hund zwei Näpfe, die auf Größe, Hunderasse und Fressgewohnheiten abgestimmt sind.
  • * Die Risthöhe ist bei einem Hund mit dessen Schulterhöhe gleichzusetzen. Senkt der Hund seinen Kopf ist der Rist als höchste Körperstelle erkennbar, weshalb er bei allen Hunden als die eigentliche Körpergröße gilt.
  • Transportbox und/oder Anschnallgurt: Messen Sie Ihren tierischen Freund von der Nasenspitze bis zum Ende der Rute und anschließend messen Sie die Beinlänge des Hundes. Die passende Formel dazu lautet: Halbe Beinlänge + Gesamtlänge = optimale Länge der Hundebox
    Höhe und Breite der Box:  Messen Sie des Weiteren den stehenden Vierbeiner bis zu den Ohrenspitzen und addieren Sie anschließend 3-5cm dazu. Bei der Breite gilt, immer doppelt so breit als der Hund!
    Auch ein Anschnallgurt für Hunde ist möglich. Laut StVO ist nämlich jede/r Hundehalter/in dazu verpflichtet, für die sichere Verwahrung seines Tieres auf Autofahrten zu sorgen!
  • Leine, Geschirr, Halsband: Ein Halsband inkl. Leine ist v.a. für kurze Strecken geeignet, wenn der Hund ruhig und gleichmäßig an der Leine läuft und während der Hundeschule sowie des Trainings. Nicht geeignet ist ein Halsband, wenn der Vierbeiner zu Leinenaggressivität neigt oder der Hund noch sehr jung, verspielt und/oder ängstlich ist!
    Geschirr verteilt im Gegensatz zum Halsband den Druck auf den gesamten vorderen Körperbereich des Hundes und ist v.a. bei kleineren Hunden notwendig, um Verletzungen vorzubeugen!
  • Hundebett oder Hundekorb:
  • Hundespielzeug: Vorsicht ist geboten bei Spielzeugen, die “quietschen”. Da diese dem “Quietschen” der Kinder ähneln, kann das zu Verwechslungen führen und gefährlich werden. Daher lieber auf
    geräuschloses Spielzeug zurückgreifen. 
  • Kamm und Bürste: wichtig ist regelmäßige Fellpflege mit folgenden Utensilien wie Fellkamm und Fellbürste, Fellschere und Entfilzungsharke (besonders bei Hunden mit Langhaar Fell), Unterwollbürste (Furminator), Schermaschine. Auch von Bedeutung ist das Hundeshampoo und die Krallenschere. Achten Sie hierbei besonders auf ein sanftes und rückfettendes Shampoo!
  • Kotbeutel und Zeckenzange: Kotbeutel sind mittlerweile sogar 100% biologisch abbaubar und umweltfreundlich und bei der Zeckenzange haben Sie die Wahl zwischen einer aus Kunststoff und einer aus Metall. Achten Sie jedoch bitte im Vorfeld darauf, dass der Hund vor einem Zeckenbiss geschützt wird!

Die überwiegende Mehrheit der Katzen hier ist leider derzeit noch unsozialisiert, scheu oder halb-scheu und daher benötigen sie einen Menschen mit langjähriger Erfahrung im Umgang mit diesen sogenannten Notfellchen bzw. jemanden mit Fachkenntnissen auf diesem spezifischen Gebiet. Zeit & Geduld ist besonders wichtig im Umgang mit diesen scheuen Katzen, die leider bisher noch immer kein Zuhause gefunden haben, oder nach kurzer Vermittlung wegen Ungeduld völlig verstört wieder hier landeten. Wir haben auch extrem verschmuste Katzen, die aber leider aufgrund von zB. einer speziellen Erkrankung, und/oder einem erhöhten Betreuungsaufwand, schwer vermittelbar sind. Aber gerade deshalb entscheiden wir als Tierheim sehr genau darüber, wer für diese Katzen als Adoptant/in in Frage kommt, denn Adoptionen sollen für immer sein, und daher auch gut überlegt werden, ob sie einem Notfellchen das alles bieten können, was notwendig ist. 

Die meisten Katzen im Tierheim Garten Eden können jedoch nicht vergeben werden, oder werden bis zu ihrem Lebensende im Tierheim verbleiben, da sie als Streunerkatzen oder Fundtiere zu uns kamen, und den Menschen in ihrem bisherigen Leben bisher nicht als positiv kennenlernen durften. Zu tief sitzt die Angst und Panik vor einer Menschhand dieser ausgesetzten, teilweise misshandelten und leider bisher ungeliebten Katzen. Daher werden wir diese nur noch an Menschen, die diese Katzen als Mäusefänger auf ihrem großräumigen Gelände, fernab von gefährlichen Schnellstraßen, mit einer gesicherten (winterfesten) Unterbringung – in einem Stall oder Ähnlichem, wo regelmäßig Futter und Wasser bei Bedarf bereit gestellt wird, sollte der Beutezug mal mager ausfallen, und die nicht das Bedürfnis haben sie anfassen zu wollen vergeben. 

Wir bitten um Verständnis.

Das ANFASSEN von jeder Form von SCHEUEN Katzen ist TABU!! SCHEUE Katzen haben zwei Möglichkeiten, wenn eine Menschenhand auf sie bedrohlich zukommt:

  1. ANGRIFF als VERTEIDIGUNG vor GEFAHR
  2. RÜCKZUG bzw. FLUCHT als AUSWEICHMÖGLICHKEIT vor GEFAHR

Menschen, die nicht verstanden haben, was es bedeutet eine SCHEUE Katze zu adoptieren, kommen deshalb entweder mit Kratzspuren oder in extremen Fällen sogar Bisswunden mit der Katze zu uns zurück, oder mit einer Mischung aus Verzweiflung und Wut, da die Katze nicht so schnell zur Schmusekatze wurde, wie sie dachten.

Wie gewinne ich möglichst schnell das Vertrauen meiner neuen SCHEUEN Katze?

Bisher hat die Katze Menschen nicht als Freunde erlebt, deshalb ist Zeit & Geduld das Wichtigste das ein Mensch einer scheuen Katze geben kann, um ihr das Gefühl zu vermitteln, dass nicht alle Menschen böse sind oder Böses im Sinne haben.

  • Ein vorübergehend  EIGENES ZIMMER für die SCHEUE Katze als Rückzugsort, sollte – je nach Scheuheitsgrad – für die ersten Wochen bzw. in extremen Fällen Monate zur Verfügung stehen, damit sich diese ans neue Zuhause gewöhnt. Die meisten Katzen bei uns, sind es jahrelang gewöhnt gewesen, dass sie nur einen Aufenthaltsraum sprich ein kleines Zimmer als ihr ganzes Reich haben, und müssen auch die dauernde Nähe zum Menschen auch erst gewohnt werden
  • GEWÖHNUNG bedeutet nicht nur an einen neuen Menschen, sondern für Katzen noch so vieles mehr, da ihre SINNE wesentlich MEHR WAHRNEHMEN als unsere. Es gibt für sie NEUE GERÜCHE – nichts erinnert mehr an ihr Gehege, das sie vielleicht sogar jahrelang ihr Heim nannte. NEUE GERÄUSCHE – die erst einmal für die SCHEUE Katze als bedrohlich und nicht einordenbar abgespeichert werden müssen. NEUES FUTTERnicht jede Futtersorte oder -marke schmeckt jeder Katze, denn Katzen fressen oftmals das, worin ihr aktueller Bedarf gerade liegt; ferner wird unbekanntes Futter von manche Katzen sogar kategorisch abgelehnt wird. Was sowohl fürs Futter, als bei besonders sensiblen Katzen auch für die unbekannte Katzenstreu, oder eine unheimliche Katzentoilette mit oder ohne Dach bzw. Kisterlhaube gelten kann.
  • Deshalb ist es wichtig hier auch noch mal genauer bei den Tierpfleger/innen nachzufragen, und all diese Dinge zu notieren, und erst schrittweise Veränderungen im neuen Heim durchzuführen, sodass es letztendlich auch ein Zuhause für die ängstliche Fellnase werden kann.    
  • Die NACHT als dunkler FreundFUTTER wird meist erst dann gefressen, wenn die Katze alleine ist, oder gar erst spät in der Nacht, also immer erst dann, wenn sie meint ganz alleine gesichert vom Schutz der Dunkelheit unterwegs sein zu können. Deshalb immer genügend Futter und Wasser ins Zimmer stellen & stehenlassen! Durchaus mehrere unterschiedliche Schälchen und Katzenfuttersorten anbieten, und des Morgens einen Blick riskieren, ob der ERSTE SCHRITT ins neue Zuhause bereits getan wurde.
  • Ganz besonders wichtig sind HÖHLEN, diese bieten Schutz & Sicherheit, und als simpler Karton werden diese praktisch von jeder Katze geruchlich geliebt. Von diesen Kartonkatzenhäusern sollten im neuen Zuhause/Eingewöhnungszimmer eine Vielzahl vorhanden sein. So zeigst du SCHEUEN Katzen auch, dass sie sich nicht nur verstecken können, und dadurch nicht von allen Seiten her angreifbar sind, was für ihr natürliches SICHERHEITSGEFÜHL sehr wichtig ist, sondern auch das Gefühl der freien Entscheidung ob und wann sie sich zeigen wollen. Außerdem bekommst du als Mensch beim Zuschneiden der Ein- und Ausgänge der einzelnen Kartons auch das Gefühl für deine Katze etwas Wertvolles zu konstruieren, denn nicht immer bieten Kratzbäume am Beginn des Vertrauensprozesses ausreichend Deckung und Schutz, und auch der merkwürdige Geruch eines neuen Kratzbaums kann erst einmal abschreckend wirken. Deshalb lieber ein paar Kartons mehr ins Zimmer stellen, die der Katze das Gefühl geben, das ihr neues Zuhause sehr groß ist, und viel Sicherheit und Schutz bietet.
  • GEWÖHNUNG an den Menschen bzw. die neue menschliche STIMME: Dabei hilft es, wenn du dich in einiger Entfernung von der Katze ins Zimmer auf den Boden setzt, und in normaler Lautstärke zB. ein Buch vorliest. In einigen Tagen bzw. Wochen wird die Neugierde überhand nehmen, und vielleicht kommt sie sogar auf dich zu, um mal vorsichtig an deinem Fuß zu schnuppern. Du kannst nach und nach mal deine Hand anbieten, und sollte sie daran schnuppern, mach nicht den Fehler gleich wieder streicheln zu wollen, eine SCHEUE Katze zeigt dir, wann sie soweit ist dir nahe zu sein.
  • SPIELZEUG kann man immer versuchen anzubieten, ob nun Entspannungsduftkissen oder Catpnip-Bälle, die man auch des Nacht im Zimmer liegen lassen kann, oder eine komplette Spielbahn, wo man akustisch aus den Nebenzimmer auch hören kann, ob die SCHEUE Katze vielleicht sogar aus Neugierde bereits ihrem natürlichen Jagd- und Spieltrieb nachgeht, wenn gerade niemand hinsieht. Gemeinsam kann man auch Spiele in weiter Entfernung versuchen einzuleiten, dazu eigenen sich lange Spielangeln mit Feder oder der bloßen Schnur daran sehr gut. Diese Katzenangeln mit Schüren dran sind jedoch nach einer Spieleinheit aus Sicherheitsgründen immer wegzuräumen, da viele Katzen dazu tendieren im Jagd-/Spielmodus diese Schnüre zu verschlucken, was sogar zu einer Operation beim Tierarzt führen kann!!

Erst wenn die SCHEUE Katze dann von selbst auf dich zugeht oder gegen dich schmust, ist endlich der Zeitpunkt gekommen, und nun kann man seine Hand in  Richtung Katze bewegenam besten immer erst nur den Handrücken zum Beschnuppern anbieten – dann kann auch an dieser Stelle noch die Katze frei entscheiden, ob sie mehr möchte; und sollte das der Fall sein, wird sie auch aktiv dagegen stupsen, oder sich sogar daran reiben. Dann ist das Eis der Scheuheit endlich gebrochen, und sie erlaubt plötzlich selbstbewusst ihrem neuen Lieblingsmenschen damit, sie auch mal vorsichtig und kurz zu berühren, oder fordert sogar noch mehr an Streicheleinheiten. Sie wird dann fortan immer zeigen, wie viel und wo sie dann die Berührungen haben möchten, und sollte der Fall des Schnurrens eintreten, dann herzlichen Glückwunsch das Wunder ist gelungen aus einer SCHEUEN Katze mit Geduld, Ausdauer und Liebe eine dankbare Schmusekatze zu machen.

Gratulation! Denn nur wenige Menschen schaffen es den Katzen so viel Zeit & Geduld entgegen zu bringen, dass sie Menschen wieder in ihr Herz lassen, und diese Liebe werden sie zukünftig dann auch ganz offen zeigen.

  • Gekippte Fenster: Niemals Fenster gekippt oder gar ganz offen lassen, wenn du nicht in der Wohnung/im Haus bist! Katzen fühlen sich zum leichten Luftzug der gekippten Fenster hingezogen und klettern nicht selten am gekippten Fenster hoch und können dabei stecken bleiben! Am besten alle Fenster immer schließen oder im Tierhandel einen extra „Fensterkeil-Schutz“ besorgen.
  • Herdplatten (besonders jene, die mit Touch-Funktionen ausgestattet sind) sollen durch entsprechende Abdeckungen, wie Glasplatten etc. abgedeckt werden, um zu verhindern, dass die Katze versehentlich den Herd aktiviert und sich dabei Verbrennungen zuzieht. Auch heiße Herdplatten können z.B. mit einem Küchentopf mit kaltem Wasser bedeckt werden. 
  • Besonders warme Orte ziehen viele Katzen wie magisch an und gehören zu den klassischen Gefahren im Katzenhaushalt. Der Wäschetrockner ist zum Beispiel so ein gefährlicher Ort. Denn wenn deine Samtpfote es sich darin zum Schlafen gemütlich macht und ein gestresster Katzenhalter „mal eben schnell“ die Wäsche zum Trocknen anstellt, wird es schnell lebensgefährlich für deinen Vierbeiner.
    Auf jeden Fall immer sämtliche Geräte vor der Benutzung überprüfen und auch beim Entsorgen von Kartons immer achtsam sein, da Katzen es sich gerne dort gemütlich machen und durchaus mal ihr Lieblingsspielzeug darin verstecken!
  • Lasse deine Wohnungstür nie offen stehen! Katzen sind neugierig – manche von ihnen sind sogar so mutig, dass sie sofort überprüfen müssen, was sich hinter einer Türe verbirgt, sobald diese geöffnet wird. Viele Freigänger gelangen so in Keller, auf Dachböden oder in Garagen, was durchaus sogar ihr Todesurteil bedeuten kann. Deshalb vergesst nicht, das zu beachten oder nach euren Lieblingen dort zu suchen, sollten sie mal verschwinden!! 
  • Unbeaufsichtigte Lebensmittel: Vorsicht geboten ist vor allem bei Weintrauben, Rosinen, Kaffee, Tee, Alkohol, Schokolade, Kaugummi, Bonbons, Hefe und Milch. Diese Lebensmittel sind für Katzen giftig und sollten daher nie in Katzenreichweite sein! Auch Blumen können gefährlich werden! Bitte immer vorab informieren, welche Blumen für Katzen ungefährlich sind und welche nicht!
  •  Achtung bei Regalen: Ob ein Regal umfällt oder nicht, wenn deine Katze vom Fußboden mit fünf oder mehr Kilogramm auf das dritte Regalbrett hinaufspringt, kann dein Stubentiger nicht einkalkulieren. Stelle daher bitte unbedingt sicher, dass die Katze keine Möbelstücke umwerfen kann und diese womöglich auf deinen Vierbeiner fallen könnten. Verwende zur Sicherheit Wandhalterungen, um deine
    Regale zu fixieren. 
  • Achtung bei gewöhnlichen Haushaltsgegenständen: wie Geschenkband, Zahnseide, Fäden an Decken oder Handtüchern etc. Scharfkantige Fäden wie Geschenkbänder können zu inneren Verletzungen führen und auch scheinbar harmloseres wie Wolle oder Zahnseide können aufgrund giftiger Inhaltsstoffe schädlich sein oder zu Darmverschlingungen führen. In vielen Zeichentrickfilmen wird fälschlicherweise eine Katze mit Wollknäuel gezeigt! Wer diese Filme wohl gemacht hat? Eine bösartige Maus vielleicht? 
  • Vorsicht bei Wespen: Katzen sind Jäger und lieben es, Fliegen oder Spinnen hinterherzujagen. Deine Samtpfote macht da keinen Unterschied bei einer Wespe. Ein Wespenstich kann aber höchstgefährlich für deinen Liebling werden! Wenn sich deine Katze einen Wespenstich zugezogen hat, dann gilt folgendes: Entferne einen etwaig feststeckenden Stachel und kühle die Einstichstelle mit einem feuchten Tuch. Wenn du eine Schwellung an der Einstichstelle erkennen kannst oder sich die Einstichstelle am Kopf, Hals oder im Rachen befindet, dann suche bitte umgehend einen  Tierarzt auf!
  • Niemals mit Schwung auf das Sofa oder das Bett: Katzen lieben die Orte, die besonders intensiv nach dir duften, deshalb kann es schon mal vorkommen, dass sie es sich gerade dort gemütlich machen, wo du auch verstärkt bist, sitzt oder liegst – sei also vorsichtig und nicht böse, wenn sich dein Stubentiger mal unerlaubt in dein Bettchen legt.

Welches Katzenfutter ist für deinen vierbeinigen Liebling überhaupt geeignet und welches Futter macht nicht satt sondern krank? 

Aus der Sicht einer Katze: Wir sind dir ähnlicher als du denkst. Auch wir würden uns am liebsten nur von Desserts und Fast Food ernähren, weil dort so viele “gute” Zusatzstoffe drinnen sind, die uns besonders schmecken. Gesundes Futter ist eigentlich ganz einfach zu finden, du musst nur wissen, dass wir Katzen Carnivoren sind, d.h. wir sind reine Fleischfresser. Wir sind also keine Vegetarier/innen oder gar Veganer/innen! Gerade Getreide und Zucker haben überhaupt nichts in unserer Nahrung zu suchen, da wir süß ja gar nicht einmal schmecken können – damit werden wir langfristig nämlich nur krank. 

Schaut also unbedingt immer auf die Inhaltsstoffe im Katzenfutter, und steht da nicht mindestens 60 % Fleisch drauf, dann ist es Mist, und wird mich – nicht heute oder morgen – aber in ein paar Jahren krank machen. 
Meist bestehen diese minderwertigen Futtersorten aus nur 4 % Fleisch – für reine Fleischfresser also ein energieloser Mist. Dieses Futter besteht hauptsächlich aus Resten, Schlachtabfällen, wie auch Haaren, Nägeln, Haut, und Fischabfällen, was ihr Menschen eben noch unter der Kategorie 3 als Fleisch für Tiere bezeichnen dürft. Liebt ihr mich und wollt ihr mich lange gesund an eurer Seite haben, wisst ihr nun was ich futtern sollte. 

Wisst ihr noch immer nicht, was gut ist, dann googelt einfach mal nach uns Katzen und der Katzenfutterampel